Feminismo comunitario

In meinem neusten Beitrag auf frauenblog.ch erzähle ich, warum ich seit zwei Tagen mit Überzeugung sagen kann: «Ja, ich bin Feministin!»

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4 Kommentare

  1. Liebe Nicole
    Willkommen im Club der Feministi_innen! Dein Unbehagen gegenüber eines individualistischen Gleichheitsfeminismus kann ich nur zu gut nachvollziehen. “Wir wollen nicht einfach einen Teil des Kuchens, wir wollen einen anderen Kuchen!” hat die politsche Theologin Dorothee Sölle einmal gesagt. Und sie hat Recht: Momentan tummeln sich in Davos wieder Leute, die meinen, die Wirtschaft zu repräsentieren; -darunter auch Frauen, die es “geschafft”, nämlich die männlichen Bastionen grosser Konzerne gestürmt haben. Sie sind damit ebenfalls zu Vertreterinnen eines “nekrophilen Systems” geworden (der Ausdruck benutzt Josef Estermann, den du ja sicher gut kennst aus deiner Zeit im RomeroHaus), welches auf Wachstum und der Plünderung der materillen wie humanen Ressourcen auf dieser Welt beruht.
    Alternativen gibt es, wie das Denken der italiensischen Differenzphilosophinnen. In Sites wie den folgenden wird dieses Gedankengut auch auf Deutsch zugänglich:
    http://www.bzw-weiterdenken.de/
    https://abcdesgutenlebens.wordpress.com/

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  2. Feminismus ist für mich nicht nur Kampf gegen das Patriarchat, sondern vor allem Kampf dafür, die eigenen Ideen und Vorstellungen eines “guten Lebens” in die Welt zu bringen. Also eine “Politik der Frauen” zu betreiben, als auf eine staatliche Frauenpolitik zu hoffen. Diese definiert die Bloggerin und Differenzfeministin Antje Schrupp so:

    – Politik der Beziehungen pflegen mit dem Ziel von Austausch und Dialog auf Augenhöhe
    – Die Vielfalt von Frauen sichtbar machen
    – sich vermehrt auf Pluralismus, Differenzen und Chancen fokussieren – Was können wir voneinander lernen?
    – Von den eigenen Erfahrungen und Sichtweisen ausgehen, “von sich ausgehen”
    – Es gibt immer und überall weibliche Differenzen – absolute Solidarität ist ein Mythos
    – Differenzvermittlung statt Gleichstellung vorantreiben
    – “Die Frau” und ihre Rollen sind Konstruktionen, kann dekonstruiert und neu konstruiert werden
    – Frauen sollten lernen zu streiten und zu gestalten, nicht zu retten
    – Frauen sind vermehrt Akteurinnen auf dem öffentlichen Parkett

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