Nachdem bereits vermehrt Nachfragen eingegangen sind, warum es hier so still geworden ist (manche mit besorgtem, manche auch mit leicht vorwurfsvollem Unterton), poste ich ein kurzes Update: Ich lebe noch! 🙂 Und wie… Im August durfte ich eine faszinierende Reise durch Südperu machen – meine ersten Ferien seit Beginn meines Einsatzes; Kommentar meiner Mitarbeiterin: «Nach Cusco? Typisch, da gehen alle Gringos gleich zuerst hin». Ist allerdings auch verständlich: Die Reise durchs Hochland, mit Zwischenstationen in Copacabana und Puno hat mich umgehauen – die karge, baumlose Landschaft, in der ich mich dem Himmel auf eigenartige Weise schutzlos ausgeliefert gefühlt habe (und ich meine damit nicht das Wetter), hat mich gleichzeitig in Bann gezogen und ein Gefühl von Beklemmen in mir ausgelöst. Auch wenn Fotos niemals ausdrücken können, wie es sich anfühlt, auf 4000 Metern über Meer an diesem sagenumwobenen Titicacasee zu stehen:

 

So. Dies ist Rechtfertigung Nummer 1, warum ich nicht zum Schreiben kam. Und Nummer 2 folgt sogleich: Seit ich zurück bin, bin ich fast nicht aus dem Büro gekommen, weil wir in lateinamerikanischer Manier alles für die Jahres-GV meiner Partnerorganisation Acovicruz in letzter Sekunde vorbereitet haben. Dort wurde unter anderem die Arbeit präsentiert, ich ich bisher verwirklicht habe (und die eben hepp klepp noch rechtzeitig fertig wurde): Die neue Website sowie der Facebookauftritt von Acovicruz, und eine Videodokumentation über die Arbeit einer unserer Sektionen in Yapacaní, einem Dorf 100 Kilometer westlich von Santa Cruz. Letztere liegt bisher nur auf Spanisch vor, ich arbeite aber an einer Version mit deutschen Untertiteln. Mehr zu all dem schreibe ich in meinem nächsten Rundbrief (mit dem ich auch schon einen Monat zu spät dran bin, ich weiss), deshalb hier nicht mehr und nicht weniger als die Produkte:

Website

Facebook

Video

🙂

 

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Bolivien Hochland
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Bolivien Tiefland

 

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