agradecida

 

Jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die man an diesem Tag dankbar war, ist eine gute Übung, um positive Energie zu sammeln. Heute vor einem Jahr bin ich nach Bolivien abgereist – dies sind meine dreissig Dankbarkeits-Highlights:

  • unser Hauswart, der mir die Gasflasche bis zum Kiosk schleppt, meine Dusche repariert und mir das Fahrrad aufpumpt
  • die Sonnenzeremonie anlässlich des Aymara-Neujahrs in Samaipata
  • Cuñapes, Salteñas, Mangos, Zuckerrohr und Mate-Tee
  • meine Arbeitskolleg_innen, die mich vom ersten Tag an «adoptiert» haben
  • meine Dachterrasse, von der aus ich den Vollmond sehen kann
  • die Frau, die mir mitten in der Pampa Kaffee gemacht hat
  • den Biogemüse-Lieferservice, der mich davor bewahrt, allzu viele Pestizide zu verdauen
  • Marta und Wilmer, die wirklich alles dafür getan haben, dass ich mein Visum rechtzeitig erhalte 🙂
  • Mario und Alcides, die mich mit in den Regenwald genommen haben
  • Lourdes und Omar, ohne die ich niemals so schnell eine Wohnung gefunden hätte
  • meine Wohnung!!
  • Familie Dollinger, die mich in La Paz aufgenommen und gesund gepflegt hat
  • meine «Cousine» Tamina, die ich wahrscheinlich in Zürich nie kennengelernt hätte
  • die Freiheit, nicht perfekt sein zu müssen
  • mein Geburtstagsfest, bei dem mir bewusst geworden ist, wie viele Leute ich hier schon ins Herz geschlossen habe
  • die 36 Brieflein meiner Freundinnen aus der Schweiz, eins für jeden Monat meiner Abwesenheit
  • das Seminar über die Theorie U, das neue Horizonte geöffnet hat
  • der Titicacasee
  • Skype, Whatsapp und Facebook, die mich mit Freunden und Familie auf der ganzen Welt verbinden
  • die Schweizer Käserei in Buenavista
  • meine Vermieterin, die mich zum Essen einlädt, weil sie sich nicht vorstellen kann, dass eine Frau allein glücklich sein kann (vor allem beim Essen :))
  • den ersten Anflug auf La Paz, der mich von Kopf bis Fuss mit Gänsehaut überzogen hat
  • den Nationalpark Amboro, seine Wasserfälle und seine Jaguare (die ich nicht gesehen habe, aber sie mich)
  • den Kaffee aus San Ignacio
  • den Zukunftsalmanach Lateinamerikas, der zeigt, was alternative Entwicklung wirklich bedeuten kann (Danke Jorge)
  • die Möglichkeit, mit neuen Medien zu experimentieren (Video – meine neue Leidenschaft!!)
  • die Spenden aus der Schweiz
  • die Auseinandersetzung mit der Sonne
  • das Café Lorca, in dem es Internet gibt, wenn zu Hause und im Büro wieder einmal das Netz zusammenbricht
  • die faszinierende Diversität Boliviens

 

 

 

 

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