Als ich meinen «Frauenfilm» am Samstag im Café Dona, einem Frauentreff in Zürich, zeigen durfte, wurde geklatscht und mitgesungen. «Es vermittelt uns ein Gefühl von Kraft, zu sehen, dass die Frauen in Bolivien genau so wie wir hier für ihre Rechte auf die Strasse gehen – wir fühlen uns rund um die Welt verbunden», sagten die Teilnehmerinnen aus den verschiedensten Ländern. Einige erinnerten sich daran, wie sie vor 50 Jahren schon protestierten – für das Frauenstimmrecht, für Lohngleichheit, für eine echte Gender- und Chancengleichheit. Und alle waren wir uns darüber einig, dass dieser Kampf noch lange nicht gewonnen ist. Wenn die Reformen im gleichen Tempo weitergehen, werden die Frauen in der Schweiz erst in 300 Jahren wirklich gleichberechtigt sein.

Zu diesem Film kam es, als ich vor ein paar Monaten gebeten wurde, im Rahmen meiner Schweizreise eine Veranstaltung zur Situation der Frauen in Bolivien zu machen. Doch ich spreche nicht gern über andere Menschen, als ob sie keine eigene Stimme hätten. Deshalb habe ich fünf Bolivianerinnen interviewt, die das Thema von ganz verschiedenen Seiten beleuchtet haben. Hier sind sie:

Version mit deutschen Untertiteln:

 

Originalversion (Spanisch):
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