Presse (Auswahl)

Wer hat Angst vor der Quantenphysik?

Ist die Welt tatsächlich die, für die wir sie halten? Oder ist unsere Denkweise nur eine von vielen Möglichkeiten, die Zusammenhänge im Universum zu verstehen? Ein Input, um Weltbilder und Denkmodell gründlich zu hinterfragen. Kolumne. Erschienen im Zeitpunkt im März 2021.

Die Impf-Apartheid

Pharmakonzerne wie Pfizer erschweren den Zugang zu den Covid-Impfungen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern. Dazu kommt, dass diese weit weniger wirksam sind, als offiziell kommuniziert wird. Dies belegen verschiedene aktuelle Reporte. Erschienen im Zeitpunkt im März 2021.

Offener Brief an Bundesrat Cassis

Im Nachgang der Konzern-Initiative hat der Bundesrat bestimmt, dass NGOs künftig keine DEZA-Gelder mehr für Kampagnen und Sensibilisierungsarbeit einsetzen dürfen. Mit anderen Worten: Es soll verhindert werden, dass hierzulande bekannt wird, welche Schäden die Schweizer Politik und Wirtschaft im Ausland anrichten. Kolumne. Erschienen im Zeitpunkt im Februar 2021.

Anno dazumal

Wie wird die Corona-Krise wohl einst von der Geschichte beurteilt? Ein Ausschnitt aus einem fiktiven Geschichtsbuch aus dem Jahr 2500. Kolumne. Erschienen im Zeitpunkt im Januar 2021.

Was, wenn … ?

Mit der Ablehnung der Konzern-Initiative haben wir uns dagegen entschieden, für die gravierenden Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen Verantwortung zu übernehmen, die Schweizer Firmen und Banken im Ausland verursachen. Kolumne. Erschienen im Zeitpunkt im Dezember 2020.

Die Frau wurde geschaffen, um zu gebären

Themen wie Gender und Gleichstellung sind in Lateinamerika aktueller denn je, und die Corona-Krise hat gezeigt, dass in erster Linie die Frauen unter den Auswirkungen der Pandemie leiden, während sie Familie und Gesellschaft am Laufen halten. Doch Projektarbeit in diesem Bereich kann nur Wirkung erzielen, wenn man lokale Kontexte, Denkweisen und Begrifflichkeiten miteinbezieht, statt unreflektiert von europäisch geprägten Konzepten auszugehen. Erschienen im MMS-Bulletin im Oktober 2020.

Was Bergbaukonzerne in Peru anrichten

Rohstoffkonzerne wie das Schweizer Unternehmen Glencore richten in Peru gravierende Schäden an. Die Schweiz als eine der wichtigsten Abnehmerinnen von Kupfer und anderen Metallen aus Peru trägt Mitverantwortung an dieser Situation. Im Interview erzählt der Menschenrechtsverteidiger Oscar Mollohuanca, wie Mensch und Umwelt unter dem Bergbau leiden und warum Konzerne endlich Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen. Erschienen auf comundo.org im September 2020.

17 Schwermetalle im Blut

Der Bergbau ist einer der wichtigsten Wirschaftssektoren von Peru, hat aber einen hohen Preis. Jaime Borda, Generalsekretär der peruanischen NGO Red Muqui, spricht im Interview über die Proteste in Espinar (Cusco) und die Macht der Konzerne. Erschienen in Horizonte im September 2020.

Eingesperrt mit dem Gewalttäter

Quarantäne und Lockdown haben die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt in Peru erhöht. Dabei ist es für Betroffene noch komplizierter geworden, Hilfe zu suchen oder Anzeige zu erstatten. Erschienen auf Infostelle Peru im Juni 2020.

In Bolivien brennt nicht nur der Wald

Die Brände im Herbst 2019 haben in Bolivien nicht nur immense Flächen Wald und Weideland zerstört, sondern auch die politische Debatte rund um die Präsidentschaftswahlen angeheizt. Unerwähnt bleibt dabei oft die Mitverantwortung, die der Globale Norden an der sogenannten Umweltkatastrophe trägt. Erschienen in Informationsstelle Lateinamerika ILA im März 2020 / Videodokumentation zum Thema

Das Modell Fortschritt hat sich nicht bewährt

Wir sind auf Allianzen angewiesen, um Krisenphänomene wie Klimawandel, Umweltzerstörung und Ressourcenknappheit anzugehen. Vor allem im Globalen Norden müssen wir Gewohnheiten ändern. Das geht nur, wenn wir uns darauf einlassen, weltweit voneinander zu lernen. Erschienen in Welt-Sichten im Dezember 2019.

Wenn wir deine und meine Philosophie vereinen, können wir die Welt verändern

Indigene Frauenorganisationen in den Anden engagieren sich in den Themenbereichen Frauenrechte und Umwelt. Dabei stützen sie sich auf die andine Kosmovision, die für sie kein theoretisches Konzept ist, sondern gelebte Realität. Erschienen in Neue Wege im Oktober 2019.

Die Entwicklungszusammenarbeit sollte sich selbst ernster nehmen

Wie kann die Personelle Entwicklungszusammenarbeit ihre eigenen Prinzipien der «Zusammenarbeit auf Augenhöhe» und des «weltweiten gegenseitigen Lernens» innerhalb eines globalen Systems umsetzen, das nach wie vor auf asymmetrischen und (neo-)kolonialen Strukturen beruht? Eine Reflexion und eine Anregung zum Umdenken. Erschienen in der Jubiläumsbroschüre von Agiamondo im September 2019.

Das gallische Dorf von Alto Beni

In der bolivianischen Amazonas-Region ist der Bau mehrerer Staudämme geplant. Eine indigene Gemeinde wehrt sich dagegen. Erschienen in Lateinamerika-Nachrichten und im Januar 2018 / Videodokumentation zum Thema

Konzerne verklagen Staaten

Firmen können Staaten verklagen – wenn Gesetzesänderungen dort bewirken, dass die Konzerne in Zukunft mit Gewinneinbussen zu rechnen haben. Was absurd klingt, ist gängige Praxis. Erschienen im Wendekreis im Dezember 2017.

Abtreibung als Privileg für Reiche

Ende September hat das Abgeordnetenhaus Boliviens einer Gesetzesänderung zugestimmt, die Abtreibungen in acht Fällen legalisieren soll. Doch selbstgewählte Schwangerschafts-Abbrüche gelten weiterhin als Straftatbestand. Erschienen in Lateinamerika-Nachrichten im November 2017.

Keine Unantastbarkeit für indigenes Territorium

Die bolivianische Regierung hat den Schutzstatus des Nationalparks TIPNIS aufgehoben, um die 2011 begonnene Schnellstraße fertigstellen zu können. Doch die landesweite Protestbewegung wird lauter und stärker. Erschienen in Lateinamerika-Nachrichten im September 2017.

Wilhelm wurde per Zufall berühmt

Wilhelm Tell wird von vielen Schweizern*innen als Held gefeiert. Im Exklusivinterview mit dem WENDEKREIS erklärt er, warum er dem Heldentum kritisch gegenübersteht. Erschienen im Wendekreis im Dezember 2016.

Der leuchtende Stern lässt sich feiern

Wenn Menschen zu Helden erklärt werden, die die Verantwortung für die Folter oder den Tod Unschuldiger tragen, bekommt der Begriff einen schalen Beigeschmack. Erschienen im Wendekreis im Dezember 2016.

Zivilbevölkerung unter Beschuss

Seit den türkischen Parlamentswahlen im Juni 2015 befindet sich der kurdische Südosten des Landes im Ausnahmezustand. Die Zivilbevölkerung wird immer mehr zur Zielscheibe der staatlichen Gewalt – und die Medien schweigen. Erschienen im Wendekreis im Februar 2016.

Wie neutral ist die Schweiz?

Die Schweizer Verfassung definiert «Neutralität » absichtlich nicht genau. Dies lässt Spielraum für eine zeitgemässe Auslegung, führt aber auch zu Praktiken, die Menschenrechte verletzen. Ein Plädoyer dafür, unser Verständnis von Neutralität zu überdenken. Erschienen im Wendekreis im März 2015.

Und gut ist

Gut und Böse zu unterscheiden, erscheint auf den ersten Blick nicht schwierig. Doch je länger man darüber nachdenkt, desto mehr Fragen kommen auf. Erschienen im Wendekreis im Oktober 2015.

Von (Un)Recht des Stärkeren

Welche Instanz entscheidet über das Recht auf ein umstrittenes Territorium? – Nicht nur auf dem Mond wirft diese Frage Probleme auf. Erschienen im Wendekreis im Juni 2015.

Die Brückenbauerin

Wenn sie Flüchtlinge bei sich zuhause wohnen lässt, macht sie auch mal ihre Tür zu: Anni Lanz kämpft schon ihr halbes Leben für die Rechte von Migranten. Das bringt sie immer wieder an Grenzen – auch an ihre eigenen. Erschienen im Strassenmagazin Surprise im März 2015.

Wo liegt eigentlich Kurdistan?

Kurdistan ist bereits seit dem Ersten Weltkrieg Schauplatz diverser Interessenskonflikte. Dass die Türkei heute eher den Islamischen Staat (IS) als die Kurdinnen und Kurden unterstützt, ist die Folge dieses jahrzehntelangen Konflikts, genauso wie auch das aktuelle Flüchtlingsdrama. Erschienen im Wendekreis im Februar 2015.

In der Warteschleife

Trotz der Beschleunigung von Asylverfahren warten viele Schutzbedürftige immer noch jahrelang auf eine Entscheidung. Das Ankommen in der Schweiz wird ihnen nicht leicht gemacht. Erschienen im Wendekreis im Oktober 2014.

Rebellin wider Willen

Als junge Frau geriet Tülay Korkmaz in die Folterkeller der türkischen Militärs. Später floh sie vor dem Staat und ihrer Familie in die Schweiz. Hier gab man der einstigen Lehrerin zu verstehen, dass sie gerade gut genug sei, um als Putzfrau zu arbeiten. Erschienen im Strassenmagazin Surprise im Juni 2014.

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